Roboter-Olympiade in der wissenswerkstatt

  • Passauer Bildungseinrichtung zum zweiten Mal einer von 19 deutschen Austragungsorten der World Robot Olympiad  
  • 17 Teams gehen in zwei Altersklassen an den Start. Die besten können sich für das Weltfinale 2015 in Doha, Katar qualifizieren

Am Mittwoch, 13. Mai, gibt es in der wissenswerkstatt Passau ein Kräftemessen der 
besonderen Art: Die Einrichtung ist zum zweiten Mal einer von 19 deutschen Austragungsorten
der World Robot Olympiad (WRO), einem Wettbewerb bei dem junge Tüftler ihr
 Geschick beim Bauen und Programmieren von Robotern unter Beweis stellen können.


Die WRO zählt mittlerweile zu den international renommierten Robotik-Wettbewerben
für Kinder und Jugendliche. Jährlich nehmen über 20.000 Mannschaften aus mehr
 als 50 Ländern daran teil. Für die diesjährige Veranstaltung haben sich deutschlandweit 
über 370 Teams angemeldet. An 19 Standorten, darunter auch in Passau, werden 
Vorentscheide für das Deutschlandfinale ausgetragen, das am 19. und 20. Juni in 
Dortmund stattfinden wird. Die besten Teilnehmer fliegen im November 2015
 wiederum zum Weltfinale der WRO nach Doha. 

17Teams gehen in Passau in zwei unterschiedlichen Altersklassen an den Start. Zum einen in der Klasse „Elementary“, für Kinder im Alter von 8 bis12 Jahren, sowie in der Klasse „Junior“ für Jugendliche von 13 bis 15 Jahren. Viele Schulen aus dem Landkreis Passau entsenden dabei ein oder mehrere Teams, darunter das Maristengymnasium Fürstenzell, das Gymnasium Vilshofen, die Gisela-Realschule Passau-Niedernburg sowie die Mittelschulen Untergriesbach und St. Nikola in Passau. Darüber hinaus nehmen auch die Realschule Arnstorf, das Hans-Leinberger-Gymnasium in Landshut sowie die Montessori-Schule in Landau an der Isar mit mehreren Teams am Passauer Vorentscheid teil.
Wie schon im vergangenen Jahr schickt die wissenswerkstatt wieder eine eigene Mannschaft ins Rennen. „Letztes Mal haben wir mit Platz 3 im Deutschlandfinale knapp den Einzug ins Weltfinale im russischen Sotschi verpasst“, erzählt wiwe-Leiter Ralf Grützner. „Umso intensiver haben wir uns auf den diesjährigen Wettbewerb vorbereitet. Die Teilnehmer üben bereits seit Wochen und überlassen nichts dem Zufall. Wer weiß, vielleicht springt ja in diesem Jahr die Teilnahme am Weltfinale in Doha heraus“, so Grützner. 

So funktioniert der weltweite Roboter-Wettstreit: Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 19 Jahren treten in verschiedenen Altersklassen jeweils in Zweier- oder Dreierteams an. Gemeinsam mit einem Team-Coach (Lehrer, Eltern oder Betreuer) gehen sie mit einem selbst konstruierten und gebauten Lego-Roboter ins Rennen, der verschiedene Aufgaben absolvieren muss. In jedem Land, das an der WRO teilnimmt, werden dabei identische Aufgaben gestellt. 

„Die Teilnehmer müssen ihren Roboter während des Wettbewerbs mehrmals umbauen, neu programmieren und den Schiedsrichtern vorführen“, erklärt wiwe-Leiter Ralf Grützner. Die Bewertung erfolgt dann in mehreren Testläufen, bei denen die Roboter verschiedene Aufgaben absolvieren müssen, beispielsweise einen Parcours zurücklegen oder mit Gegenständen hantieren. 

An einzelnen Standorten, darunter auch in Passau, wird zusätzlich eine „Open Category“ ausgetragen. Hier entwickeln die Teams ein Robotermodell zu einem vorgegebenen Thema der WRO. Im vergangenen Jahr war dies das Thema „Roboter im Weltall“.

Die grundlegende Steuerung des Roboters muss dabei mit Lego-Technik ausgeführt werden, ansonsten können auch andere Materialien wie Holz, Papier und Plastik zum Bau des Modells verwendet werden. Zur Programmierung ist jegliche Software erlaubt – der Fantasie und dem Geschick der Teilnehmer sind also keine Grenzen gesetzt.

Pressekontakt:
wissenswerkstatt Passau e.V.
Gernot Hein, Vorstand
Tel. +49 (0)851 494-2480,
Fax: +49 (0)851 494-90 2480
Email: gernot.hein@zf.com

 

 

 

 

Dabei sein ist alles – auch für Roboter: Die wissenswerkstatt Passau zählt zu den deutschen Austragungsorten der World Robot Olympiad. Findige Tüftler können sich aktuell in




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