Apps und Ethik: Uni-Seminar in der wissenswerkstatt

  • Zweitägiges Uni-Seminar in der wissenswerkstatt Passau
  • Themen: App-Programmierung und ethische Herausforderungen digitaler Technik

Wie programmiere ich eine App? Welchen rechtlichen Rahmenbedingungen unterliegen Apps und wie wirkt sich häufiger Handykonsum auf das Sozialverhalten aus? Um diese Fragen zu beantworten, programmierten 60 Studierende der Universität Passau im Rahmen des Seminars Medienethik eine eigene App. Dazu tauschten sie den Vorlesungssaal gegen eine Stätte, die normalerweise jüngeren Tüftlern vorbehalten ist, die wissenswerkstatt Passau. Lena Bachhuber, Informatikerin bei msg systems, erklärte, wie sich Apps, also Programme für Mobilgeräte, programmieren und gestalten lassen.

Doch nicht nur die Technik stand im Vordergrund des zweitätigen Seminars. Michael Mendyka, Mitarbeiter des Projekts „technikethikwerkstatt“, das gemeinsam von der wissenswerkstatt und der Universität Passau ins Leben gerufen wurde, fragte auch, was der tägliche Umgang mit Smartphones für die Persönlichkeitsrechte der Nutzer bedeutet.

Nach einem Kurzvortrag diskutieren die Studierenden über die  Gefahr von Rechtsverletzungen in sozialen Medien. Anhand der praktischen Erfahrungen im Seminar gelangte man zum Fazit,  dass das Wissen über die Funktionsweise digitaler Technik sowie eine gezielte Förderung der Medienkompetenz bei jungen Menschen unerlässlich ist. Nur so sei ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit Smartphones und sozialen Medien möglich.

Die Kooperation des Unternehmens msg systems aus Passau und der wissenwerkstatt fand Rahmen des Projekts „technikethikwerkstatt“ statt. Aufgrund des erfolgreichen Verlaufs des Workshops ist ein Ausbau der Zusammenarbeit in Form von Lehrveranstaltungen für Studierende und Schüler geplant.

 

Pressekontakt:
wissenswerkstatt Passau e.V.
Gernot Hein, Vorstand
Tel. +49 (0)851 494-2480
Fax: +49 (0)851 494-90 2480
Email: gernot.hein@zf.com

Download Bild + Text

Download


Lena Bachhuber unterstützte die Studierenden bei der Programmierung einer eigenen App. (Foto: wiwe)