Als Schiri bei der „Roboter-Weltmeisterschaft“

  • Ralf Grützner, Leiter der wissenswerkstatt Passau, war Schiedsrichter beim Weltfinale der World Robot Olympiad (WRO), einem internationalen Roboterwettbewerb für Kinder und Jugendliche
  • Insgesamt 424 Teams aus 73 Ländern traten in Győr, Ungarn zum Weltfinale an

Győr/Passau. Drei Tage lang kämpften insgesamt 424 Teams aus 73 Ländern im ungarischen Győr um den Titel beim Weltfinale der World Robot Olympiad (WRO) – sozusagen der Weltmeisterschaft für Nachwuchstalente im Bauen und Programmieren von Robotern. Ein Event der Superklasse. Mitten drin: Ralf Grützner, Leiter der wissenswerkstatt Passau. Er war in diesem Jahr erstmals Schiedsrichter beim Weltfinale der WRO.

Als einer von insgesamt 150 Unparteiischen sorgte Ralf Grützner dafür, dass bei dem Wettbewerb, bei dem Kinder und Jugendliche aus der ganzen Welt ihr Geschick beim Bauen und Programmieren von Robotern unter Beweis stellten, alles mit rechten Dingen zuging. Er war Schiedsrichter in der Kategorie „Senior High Open“, in der die ältesten Teilnehmer von 15 bis 19 Jahren einen Roboter zum übergeordneten Motto „Smart Cities“ programmieren und präsentierten mussten. Dabei galt es für Grützner und seine Schiedsrichter-Kollegen, die innovativen Roboter von 34 Teams aus 33 verschiedenen Ländern zu bewerten.

„Es war beeindruckend zu sehen, wie hoch das Niveau im internationalen Teilnehmerfeld war. Die Teams waren bis zur letzten Runde mit voller Motivation dabei und haben Roboter gebaut, die sicher sogar den ein oder anderen Programmierer stauen lassen“, berichtet Grützner.

Über verschiedene Vorentscheide auf Regional- und Landesebene mussten sich die jungen Tüftler im Alter von acht bis 19 Jahren für die Teilnahme am Weltfinale des WRO qualifizieren. Lokaler Partner des Regionalentscheids Niederbayern, der Ende Mai in der Dreiländerhalle in Passau stattfand, war die wissenswerkstatt. Im vergangenen Jahr war die wiwe Passau sogar Ausrichter des Deutschlandfinales. Grützner konnte also bereits vor seiner Teilnahme als Schiedsrichter beim Weltfinale einiges an „Wettkampferfahrung“ sammeln und wurde deshalb von den Veranstaltern für das Amt des Unparteiischen vorgeschlagen.

„Es war wirklich eine Ehre für mich, dabei gewesen zu sein und ich freue mich sehr, einen kleinen Beitrag zum Erfolg dieses tollen Events geleistet zu haben“, so Ralf Grützner.

Grützner war übrigens nicht der einzige Niederbayer, der zum Weltfinale nach Ungarn angereist war: Das Team „JECC“ aus Deggendorf konnte sich als eines von 11 Teams aus Deutschland für die Teilnahme am Weltfinale qualifizieren und erreichte in der Kategorie „Regular Elementary“ einen respektablen 26. Platz.

  

Bildunterschrift:
Beim Weltfinale der World Robot Olympiad durfte Ralf Grützner (Mitte) als Schiedsrichter die Roboter-Innovationen von jungen Tüftlern aus der ganzen Welt bewerten. Er wurde von Markus Fleige (rechts), Vorsitzender von TECHNIK BEGEISTERT e.V., und Lukas Plümper (links) stellvertretender Vorsitzender von TECHNIK BEGEISTERT e.V., für das Amt des Unparteiischen vorgeschlagen. (Fotos: Privat)

Pressekontakt:
wissenswerkstatt Passau e.V.
Gernot Hein
Tel. +49 (0)851 494-2480
Fax: +49 (0)851 494-90 2480
Email: gernot.hein@zf.com

Beim Weltfinale der World Robot Olympiad




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Ralf Grützner (Mitte) beim WRO Weltfinale