Gelungener Start der wissenswerkstatt nach Coronapause

Nach der angeordneten Schließung im Oktober 2020 wegen der Corona-Pandemie ist die Bildungseinrichtung „wissenswerkstatt“ (wiwe) in der Passauer Bahnhofsstraße jetzt wieder gut gestartet. Dazu ist sie in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachstellen der Stadt Passau sowie dem Schulamt. Während der Pfingstferien hatte sie erste Kurse angeboten, jetzt läuft wieder der Regelbetrieb mit einem vielfältigen Kursangebot für interessierte Kinder und Jugendliche sowie für die Schulen in Stadt und Landkreis und darüber hinaus.

 „Seit Oktober 2020 waren unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit, jetzt ist diese Zeit glücklicherweise überstanden. Seit unserer schrittweisen Wiedereröffnung an Pfingsten diesen Jahres konnten wir bis jetzt bereits über 1.000 Kinder und Jugendliche zu Kursen begrüßen. Weitere 1.700 haben sich heute schon für weitere Kurse bis zum Jahresende angemeldet“, freuen sich Gernot Hein, Vorsitzender des Trägervereins der wissenswerkstatt Passau e.V. sowie Leiter, Ralf Grützner.

 Im kommenden August ist die wiwe, wie in den Jahren zuvor auch, Teil der organisierten Ferienprogramme. Der Kinderschutzbund (Ferien im Schloss) und auch immer mehr Gemeinden aus dem Landkreis bauen Besuche in der wissenswerkstatt in ihre Programme ein. Informationen zu den privaten Kursen, die darüber hinaus auch in den Ferien in der wiwe angeboten werden, sind tagesaktuell auf der Internetseite unter www.wiwe-pa.de zu finden.

 Als sehr erfreulich bewertet Gernot Hein auch, dass der überwiegend größte Teil der Förderer der wissenswerkstatt treu geblieben ist und ihre zugesagten Zuwendungen geleistet haben. Hauptsächlich wird die wiwe finanziell über ihre Mitglieder getragen. Dazu zählen die Stadt und der Landkreis Passau, die KnorrBremse AG aus Aldersbach, der Verband der bayerischen Metall- und Elektroindustrie sowie die ZF Friedrichshafen AG, die die Federführung dieses Projektes innehat.

„Es ist nicht selbstverständlich, dass in dieser schweren Zeit, die alle mit der Pandemie auszuhalten hatten und haben uns auch die rund 25 weiteren Unterstützer treu geblieben sind. Das zeigt schon, dass hier die ganze Region an einem Strang zieht“, resümiert Gernot Hein und meint weiter: „Freuen dürfen sich darüber nicht nur die Kinder, die sämtliche Kurse kostenfrei belegen können, sondern auch Eltern, Lehrer und die vielen Ausbildungsbetriebe. Schließlich könnten die wissenswerkstatt-Tüftler von heute die Azubis, Fachkräfte und Ingenieure von morgen werden“.

 Die wissenswerkstatt ist sehr froh darüber, dass ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch während der langen Phase der Kurzarbeit gewogen geblieben sind und sich nicht anderweitig orientiert haben. „Ab September werden wir auch einen neuen „Bufdi“ (Bundesfreiwilligen Dienst) in der wissenswerkstatt begrüßen können. Er ist sogar ein ehemaliger, mehrfacher Kursteilnehmer in der wissenswerkstatt“, kündigt Ralf Grützner an.

 Die wissenswerkstatt Passau wurde 2012 gegründet. Sie bietet seit 2013 auf einer Fläche von rund 450 Quadratmetern im ehemaligen Postgebäude in der Passauer Bahnhofstraße für Kinder und Jugendliche Kurse an, in denen sie handwerklich arbeiten und so technische Phänomene erleben und begreifen können. Gerade das „Selbermachen“ steht im Vordergrund. Dafür stehen zwei mechanische Werkstätten mit Metall- und Holzbearbeitungsmaschinen, Robotikraum, eine Elektrowerkstatt und seit kurzem auch ein Laserarbeitsplatz zur Verfügung.

 Kinder und Jugendliche können dort selbst Versuche und spannende Experimente durchführen. Das erworbene Wissen wird dann durch handwerkliche Arbeiten in echte Produkte umgesetzt. So erfahren die Kinder und Jugendlichen, was sie selbst mit der „richtigen Technik“ erreichen können. Von Beginn an kooperiert die wissenswerkstatt über das Schulamt mit nahezu allen Schulen in Stadt und Landkreis Passau. Die Kurse stellen eine ideale Ergänzung des Lehrplans mit praktischen Inhalten dar.

Träger der Bildungsinitiative ist der Verein „wissenswerkstatt Passau e.V.“, den im Juni 2012 Vertreter von ZF am Standort Passau, Stadt und Landkreis Passau, die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände (bayme vbm) sowie die Universität Passau zusammen mit Dr. Manfred Schwab und Gernot Hein gegründet haben.

Vorsitzender dieses Trägervereins ist Gernot Hein, Leiter der Kommunikation bei ZF am Standort Passau. Stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister ist Alexander Seeliger, Kaufmännischer Leiter des Geschäftsfeldes Arbeitsmaschinensysteme bei ZF. Als Schriftführerin fungiert Dr. Jutta Krogull, Leiterin der bayme vbm-Geschäftsstelle Niederbayern in Passau. Der Vorstand wird komplettiert durch Roland Biebl, Ausbildungsleiter bei ZF in Passau, sowie durch Werner Lang, Referat für Wirtschaft, Marketing und Arbeit der Stadt Passau, und Regierungsdirektor Armin Diewald vom Landratsamt Passau.

Leiter der wissenswerkstatt ist der Technische Betriebswirt Ralf Grützner. Er ist verantwortlich für den laufenden Betrieb der Bildungseinrichtung. Unterstützt wird er dabei von einem Team mit Patrick Wagner, Lisa Schneider und Angela Putz.

Seit dem Start der wissenswerkstatt (wiwe) im Jahr 2013 hat sich die Bildungseinrichtung in der Bahnhofsstraße sehr gut entwickelt. Jährlich besuchen im Schnitt rund 7.000 bis 8.000 Kinder und Jugendliche die verschiedensten Kurse, zu denen 47 unterschiedliche Themen angeboten werden. Der Anteil der Mädchen liegt bei rund 44 Prozent.

  

Bildunterschrift:
Das Team der wissenswerkstatt hat neue Projekte entwickelt und freut sich, dass der Betrieb wieder regulär laufen kann. (v.l.) Lisa Schneider, Leiter Ralf Grützner, 1. Vorsitzender Gernot Hein, Angela Putz und der stellv. Leiter Patrick Wagner. (Foto: wiwe)

  

Pressekontakt:
wissenswerkstatt Passau e.V.
Gernot Hein
Vorsitzender des Vorstands
Tel. +49 (0)851 494-2480
Email:

Das Team der wissenswerkstatt




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