Robot Olympiad in der wissenswerkstatt – Vorentscheid

  • Vorentscheid in Passau: acht Teams gingen an den Start
  • Drei Mannschaften haben sich für das Deutschlandfinale in Dortmund qualifiziert

Das Kräftemessen der besonderen Art geht im Juni in die zweite Runde. Beim Passauer-Vorentscheid der World Robotic Olympiad (WRO), einem Wettbewerb bei dem Kinder und Jugendliche ihr Geschick beim Bauen und Programmieren von Robotern unter Beweis stellen können, konnten sich drei Mannschaften für das Deutschlandfinale qualifizieren. Die „wiwe gamer“, das Team der wissenswerkstatt, und die „RoboKings“ der Mittelschule Untergriesbach haben es geschafft. Sie konnten sich in der Altersklasse der 13- bis 15-Jährigen durchsetzen. Für die 8- bis 12-Jährigen wird das Team „MGF“ des Maristengymnasiums Fürstenzell an den Start gehen.

Der Vorentscheid in Passau war für alle Beteiligten ein aufregendes Erlebnis. „Wir müssen es schaffen unseren Roboter so zu programmieren, dass er auf der Erdumlaufbahn ausgefallene Satelliten und Trümmerteile findet und zum Recyceln in die Weltraumfabrik bringt“, erklärte Hans Reiser, Mitstreiter im Team wiwe, aufgeregt. Und dazu hatten die Kinder vier Versuche. Auf jede der Bauphasen, in der weiter an Feinheiten geschraubt werden konnte, folgte ein Roboterlauf auf dem Wettbewerbstisch. Hier hatten die Teilnehmer zwei Minuten Zeit möglichst viele Aufgaben zu erfüllen und somit Punkte zu sammeln. Die besten zwei Läufe wurden gewertet. Auch die beiden Teams der jüngsten Altersklasse kämpften ehrgeizig um die Fahrkarte nach Dortmund. Sie mussten eine Rakete in den Farben der russischen Flagge zusammenbauen und alle Menschen auf dem Spielfeld in Sicherheit bringen.

Bereits die Vorbereitungsphase der Robot Olympiad, die dieses Jahr ganz unter dem Motto „Weltall“ steht, haben die Teams sehr ernst genommen. „Wir haben die letzten Monate zweimal wöchentlich, oft bis spät in die Nacht, trainiert. Vor ein paar Wochen hatte unser Roboter ein Problem mit seinem Ultraschallsensor und deshalb haben wir diesen kurzfristig durch einen Farbsensor ersetzt“, berichtete Pelagija Zlati─ç, Team wiwe.

Nach einem anstrengenden Wettbewerbstag standen die Sieger fest. „Ich bin stolz auf alle Mannschaften, dass sie bis zur letzten Runde konzentriert und mit voller Motivation dabei waren. Nächstes Jahr starten wir richtig durch mit Teams in allen Altersklassen, auch von 16 bis 19 Jahren. Wenn es platztechnisch möglich ist, treten wir vielleicht sogar in der Open-Kategorie an“, verrät wiwe-Leiter Ralf Grützner. Das besondere bei dieser Kategorie: Die Teilnehmer bauen ein bis zu zwei Meter großes Robotermodell zum Thema der WRO Saison. Neben den Lego-Bauteilen dürfen auch andere Materialien wie Holz, Papier oder Plastik zum Bau der Modelle verwendet werden, die letztlich von einer Jury bewertet werden.

Bild:

Volle Konzentration beim ersten Roboterlauf am Wettbewerbstisch - Niels Giefing (v.l.) und Hans Reiser warten auf das Startsignal von Schiedsrichter Markus Fleige.

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wissenswerkstatt Passau e.V.
Gernot Hein, Vorstand
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Email: gernot.hein@zf.com

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